Test: Fahrrad-Beiwagen
Autorin: Suzanne Brink
Fotos zum Artikel: Maarten Hartman
Geschrieben am: 27. August 2024
Aussehen: Der größte Vorteil des Beiwagens ist natürlich seine Form. Einfach wunderschön. Kees: ‘Er weckt allerlei nostalgische Gefühle. Er erinnert an die alten Motorrad-Beiwagen. Auch andere finden ihn unterwegs ganz besonders.’
Mit einem solchen Beiwagen verschönert man natürlich den Radweg.
Gemütlich: Ein weiterer großer Vorteil gegenüber einem Fahrradanhänger oder Lastenfahrrad ist, dass Ihr Kind oder Ihr Hund neben Ihnen sitzt und nicht vor oder hinter Ihnen. Kees: ‘Mein Sohn Maurits fand es wirklich toll. So eine Kabine ist auch sehr abgeschirmt. Das fühlt sich intim an, und das gefällt Kindern. Er fand es auch schön, das Regendach über sich zu ziehen.
Der Hund Pietertje war weniger begeistert, aber wir haben ihm auch nie beigebracht, Fahrrad zu fahren. Das braucht mehr Zeit.’
Praktisch: ‘Mit einem solchen Beiwagen ist man natürlich breiter. Wenn man auf einem schmalen Radweg ausweichen muss, fährt der Beiwagen über den Seitenstreifen, aber darüber habe ich meinen Sohn nicht klagen hören. Ich denke, mit einem Beiwagen ist man ungefähr so breit wie mit einem Dreirad, ein Zweirad ist wendiger und schmaler. Aber das Fahren mit dem Beiwagen war gar nicht so schlimm. Man muss sich nur daran gewöhnen. Das Anbringen und Abnehmen ist eine kleine Kunst für sich.
Der Vorteil ist, dass Sie kein separates Fahrrad kaufen müssen. Sie können Ihren Beiwagen auch an Ihrem Elektrofahrrad befestigen und wieder abnehmen, wenn Sie ohne Beiwagen unterwegs sein möchten.’
Der Preis: ‘Für den Preis eines Beiwagens kann man mindestens drei Fahrradanhänger kaufen, aber ein (elektrisches) Lastenfahrrad ist teurer. Der Sitz ist nicht besonders luxuriös, keine tiefen Polster. Die Kosten liegen vor allem in der schönen Verkleidung aus Glasfaser und natürlich in der geringen Stückzahl.
Sie könnten auch einen Grundrahmen kaufen und darauf Ihre eigene Konstruktion aufbauen, zum Beispiel eine Hundebox. Das spart Geld, sieht aber höchstwahrscheinlich weniger schick aus.’